Neues für Bratscher - Noten von ViolaViva

Wir über uns

Helmut Pfrommer
... müsste genau genommen heißen „ich über mich". Denn der ViolaViva Musikverlag Helmut Pfrommer ist ein Miniverlag, eine 1-Mann-Unternehmung. Und da auch die Übertragungen in mehr oder weniger bratschenfreundliche Besetzung sowie die Herausgabe dieser Bearbeitungen, aber auch die Herstellung der Druckvorlagen sämtlich in Verlegers Hand liegen, darf ich an dieser Stelle kurz auf die Vorgeschichte des Verlags eingehen und mich vorstellen. Ich heiße Helmut Pfrommer und spiele Bratsche. Mein Brotberuf war Architekt und Berufsschullehrer; inzwischen bin ich pensioniert.


Neben meiner Betätigung im Streichquartett und den anderen großen Kammermusikbesetzungen blickte ich als „Nur-Bratscher" schon bald „neidvoll" auf Geiger und Cellisten, welche in Sonaten von Mozart und Beethoven bzw. in Klaviertrios schwelgten, und hielt mich, was die geringstimmige Kammermusik anlangt, zunächst an die bekannten Bearbeitungen: Bachs Gambensonaten, Beethovens Hornsonate, Schuberts Arpeggione-Sonate u.a. Zwar gibt es für den Bratscher auch aus der klassisch-romantischen Epoche manches schöne „highlight" an Originalliteratur, denken wir an solche Ausnahmewerke wie Mozarts Kegel-statt-Trio oder Schumanns „Märchenbilder", doch richtig „satt" wird man eben doch nicht. Und die vielen modernen Sonaten und Stücke für Bratsche und Klavier, die es inzwischen gibt, sind eben für den Hobbybratscher oft „unbekömmlich" bzw. auch technisch zu schwer.

Aus diesem Wunsch nach mehr Spielliteratur heraus versuchte ich nun schon seit den Achtzigerjahren Bach’sche Klavier- und Orgelsätze für Streicher zu bearbeiten, Mozart’sche Violinsonaten für die Bratsche einzurichten bzw. die Cellostimme von Klaviertrios in eine Violastimme umzuformen, und dies natürlich ausschließlich für den Eigenbedarf. Bald jedoch war der Anlass für solche Bearbeitungen nicht nur die Erweiterung der Spielmöglichkeiten sondern auch der große innere Gewinn, ein Werk bis in die feinsten Details kennen zu lernen, wenn es gilt, zusammen mit den Mitspielern und immer im Wechsel zwischen Notenpult und Schreibtisch den optimalen Kompromiss zu finden. – Denn jede Bearbeitung bleibt mehr oder weniger ein Kompromiss, es darf nur kein „fauler" werden!

Waren diese Übertragungen zunächst alle handgeschrieben, so erhielten sie seit 2002 ein klares und leicht ablesbares Notenbild durch capella-Notensatz. Bald danach war es dann nur noch ein kleiner Schritt zum Wunsch nach Veröffentlichung der Bearbeitungen, nicht zuletzt auch, weil manche Bratscherkollegen und andere Musizierfreunde ihr Interesse an den Übertragungen bekundet hatten.

Zum Schluss darf ich mich auch an dieser Stelle bei allen Musikerfreunden (besonders bei den Klavierspielern unter ihnen), die mit vielen Tipps und Anregungen, aber auch mit einer Menge Geduld beim Aufspüren der letzten Druckfehler entscheidend zur Veröffentlichung dieser Bearbeitungen beigetragen haben, herzlich bedanken.

Helmut Pfrommer

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